Verabschiedung in Rotterdam |
Inszenierung Rheinquelle
Die kleine Schweizer Berggemeinde Tujetsch/Sedrun kämpft mit Abwanderung und sucht einen Weg zum Überleben. Unterstützung verspricht sie sich von den fünfzig Millionen Rheinanwohnern, denen sie das Herz mit der Sehnsucht erfüllen will, einmal im Leben die Quelle ihres Flusses zu besuchen. Mit einer spektakulären, mehrmonatigen Fahrt des Frachters „Rheinquelle“ von Rotterdam nach Basel will sie dies erreichen. |
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Nächtliches Spektakel auf dem Rhein |
Teil des „Wasserschloss Schweiz“
„Bien di“ oder „Buna sera“ - Dieser Gruss steht sinnbildlich für die romanische Tradition der bündnerischen Gemeinde Tujetsch mit dem Hauptort Sedrun. Trotz der bedeutenden Veränderungen der letzten Jahre ist Romanisch hier nach wie vor die Amtssprache. Der Oberalppass verbindet die Val Tujetsch mit Andermatt und dem Urserental. Und: Auf dem Gebiet der Gemeinde Tujetsch befindet sich die Wiege des Rheins: der Tomasee (Lai da Tuma). Überhaupt ist Wasser hier ein ganz grosses Thema: die Gotthard-Region als europäisches Wasserschloss. Vier gewaltige europäische Flüsse werden am Gotthard geboren und entwickeln sich in alle Himmelsrichtungen: neben dem Rhein die Reuss, die Rhone und der Ticino. Mit dem Projekt Rheinquelle, dieser so herrlich absurden Idee, wird der Bekanntheitsgrad dieses Quellgebietes um ein Vielfaches gesteigert, wodurch sich die Zahl der Touristen in der Region verdoppeln und die Aufenthaltsdauer der Gäste verlängern lassen. |
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Vom Rhein auf die Strasse |
Reise der Begegnungen
Die Gemeinde Tujetsch/Sedrun lässt sich einen Rheinfrachter in Rotterdam schenken und nutzt ihn als Informations- und Kulturplattform. Bereits die Beschaffung und Übergabe des Schiffs wird zum Grossereignis. Der Bürgermeister von Rotterdam tauft es im Beisein seiner Kollegen aus der Schweiz auf den Namen „Rheinquelle“. |
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Bergfahrt der „Rheinquelle“ |
Gemächlich tuckert die „Rheinquelle“ während mehrerer Monate rheinaufwärts, von Stadt zu Stadt. Ein Begrüssungsfeststeigt, lokale und Schweizer Künstler zelebrieren das Thema Wasser. Die Räume des Schiffes werden für Veranstaltungenund gesellschaftliche Anlässe aller Art genutzt. Die besuchten Städte samt Umfeld werden die „Rheinquelle“ und mit ihr die Idee, dass das Schiff heim zur Quelle fährt, in ihre Herzen schliessen. Entsprechend wird die „Rheinquelle“ mit grosser Anteilnahme verabschiedet. Melancholisch hupendie Schiffshörner und in die Abschiedstränen mischen sichdie Klänge der Alphörner. |
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Endstation Oberalppass |
In Basel angekommen wird der „Frachter Rheinquelle“ in mehrere Stücke zerteilt und auf dem Landweg die weltberühmte Schöllenen-Schlucht hoch und an der Teufelsbrücke und Andermatt vorbei auf den Oberalppass transportiert und neu zusammengesetzt. |
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Vorbote vom anderen Ende des Rheins |
Hier erwartet die „Rheinquelle“ in dankbarer Erinnerung an die unzähligen Begegnungen und neugeschlossenen Freundschaften die Besucher aus dem ganzen Rheingebiet. |
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Die Schätze hüten
Auf dem Oberalppass (2046 m ü. M.) erzählt die „Rheinquelle“ nach ihrer aussergewöhnlichen Reise über Jahre hinweg von den wunderbaren Begegnungen. Als Museum wird sie zur Hüterin der Geschenke und Schätze, die sie von den Menschen in Rotterdam und den Städten unterwegs erhalten hat. Gleichzeitig stellt sie eine einmalige touristische Bildmarke und ein gesuchtes Fotosujet dar. |
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Mit der Rheinmündung verknüpfen
Das ehemalige Unterfeuer von Hoek van Holland, also jener 14 Meter hohe Leuchtturm, der bei der Rheinmündung am anderen Ende des Rheins siebzig Jahre lang seinen Dienst verrichtet hat, wird ab Oktober 2010 als Vorbote der „Rheinquelle“ für die nächsten Jahre auf dem Oberalppass stehen. In enger Zusammenarbeit mit dem Hafenmuseum in Rotterdam werden wir den Nachbau realisieren und dadurch eine erste Brücke zum anderen Ende des Rheins, nach Rotterdam, schlagen. Mit dem auf dem Infocenter montierten Nebelhorn verunsichert und irritiert der Leuchtturm im Sommer die zahlreichen Passfahrer und im Winterhalbjahr die Skifahrer und weist auf das bevorstehende Ereignis hin. |
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Investieren in die Zukunft
Das Projekt Rheinquelle unterscheidet sich in seiner Originalität bei Weitem von üblichen touristischen Projekten. Initiiert von Enjoy Switzerland kann die Gemeinde Tujetsch / Sedrun diese wunderbare Geschichte während vieler Jahre für sich nutzbar machen. Vom Aufbruch im Tujetsch profitiert der Tourismus, aber auch Gewerbe und Handel. Gastfreundschaft und Dienstleistungsbereitschaft erhalten zentrale Bedeutung. Sie bilden mit der einmaligen Pracht der Natur das Fundament für eine neue Epoche. Investoren und Gönner des Projektes können mit einer langfristigen und internationalen Ausstrahlung der eingesetzten Mittel rechnen. Wer seine geschäftlichen Aktivitäten entlang des Rheins ausbauen oder vertiefen will, dem bietet sich mit der Vision „Rheinquelle“ eine einmalige Gelegenheit, ein breites Kundensegment anzusprechen. Finanzkräftige Unternehmungen können als Haupt- und Schiffssponsor ‚Heimathafen‘ der „Rheinquelle“ werden. Aber auch für kleinere Budgets findet sich eine breite Palette möglicher Investitionsbereiche mit einmaliger Breitenwirkung. |
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